BERGGASTHOF HAHNENKAMM
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Kaum jemand im Kahlgrund oder den angrenzenden hessischen Landkreisen, der den Hahnenkamm (437 m ü.M) nicht kennt. Von Kindesbeinen an durch unzählige Kingergarten- und Schulausflüge hat sich der Hahnenkamm mit seiner Gaststätte und dem Aussichtsturm in den Köpfen und Lebensläufen der Menschen in der Region verankert. Zu erreichen ist der Hahnenkamm auf markierten Wanderwegen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade von allen Seiten, von Alzenau und seinen Ortsteilen Kälberau, Michelbach, Hörstein und Wasserlos ebenso wie von Niedersteinbach und den Mömbriser Ortsteilen.


Aber nicht nur aus der näheren Umgebung kommen die Besucher heute, mit der Motorisierung der letzten Jahrzehnte erweiterte sich der Freundeskreis dieses wunderschönen Ausflugsziels inmitten dichten, grünen Spessart-Laubwalds weit über die unmittelbaren Anliegerorte hinaus - Besucher aus dem "fernen Frankfurt" sind heute nicht die Ausnahme sondern die Regel. Für die Biker aus weitem Umkreis wurden die "Steilstrecken" auf den Berg zur idealen Trainings-strecke.


Der 120 Jahre alte Ludwigsturm ist nicht nur eines der Wahrzeichen  Alzenaus, er bietet als Aussichtsturm einen weiten Blick über Spessart, Vogelsberg, Taunus und Odenwald. Errichtet wurde der Turm im Jahre 1880 aus Anlaß des 700-jährigen Thronjubiläums der Wittelsbacher und nach dem Bayernkönig  Ludwig I benannt. Seine ursprüngliche Höhe reichte nur bis zur heutigen ersten Plattform, der obere Teil wurde 2004 aufgesetzt, da in der Zwischenzeit der umgebende Wald eine Höhe erreicht hatte, welche die Aussicht beeinträchtigte. Der Turm kann  täglich - auf Eigene Gefahr - bestiegen werden.


Der Berggasthof übrigens ist in seinen Ursprüngen nicht sehr viel jünger, allerdings wurde er nach schweren Kriegsschäden 1948 wieder neu aufgebaut und in der Folgezeit immer wieder erweitert und renoviert. Beispielsweise wurde erst Anfang der sechziger Jahre das elektrische Licht "auf den Berg" gebracht, auch das Telefon ist noch nicht so alt.

 

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